Der Letzte

March 25th, 2010 No comments

Das hier ist der 25. Golfblog-Beitrag oder –Post oder von mir aus auch –Bericht. Und es ist der letzte seiner Art. Ich könnte jetzt etwas von weinenden und lachenden Augen schreiben, aber das wäre falsch, weil es ein weinendes Auge schlicht nicht gibt und wohl auch nicht geben wird. Mein Interesse am Golfsport ist mehr als gesättigt, mein Wissen darüber mehr als erschöpft und meine Motivation, darüber zu schreiben, mehr als zu Ende. Ich werde zu neuen Ufern aufbrechen und in Zukunft über andere Dinge schreiben, die dann wohl auch kein Mensch lesen wird, aber irgendwie muss ich mir die Zeit ja vertreiben.

Sollte es jemals einen Auto-für-Newbies-Blog oder Fussball-für-Extremanfänger-Blog geben, könnte es gut sein, dass ich etwas damit zu tun habe.

Wir sehen uns also – irgendwo, irgendwann. In diesem Sinne: FORE!

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Epicondylitis

March 11th, 2010 No comments

Vergesst den Tennisarm. Der Tennisarm, der Epicondylitis radialis humeri ist nur etwas für Warmduscher. Für Sissis. Für Bilder-der-Kinder-auf-den-Schreibtisch-Steller. Für Mit-ausgestreckem-Arm-über-den-Fussgängerstreifen-Geher. Für Mit-den-Zehen-die-Wassertemperatur-des-Meeres-Abchecker. Für Auf-Nummer-sicher-Geher. Für Schatten-Parkierer und Beckenrand-Schwimmer. Ich nehme an, man hat jetzt ungefähr begriffen, was ich damit sagen möchte.

Mann und Frau von heute haben keinen Tennisarm. Heute trägt man einen Golferellenbogen! Einen Epicondylitis ulnaris humeri.

Beim Tennisarm ist der äussere Epikondylus des Oberarmknochens (Strecker des Handgelenkes und der Finger) betroffen, was natürlich extrem out-fashioned ist. Beim Golferellenbogen ist der innere Epikondylus des Oberarmknochens (Beuger des Handgelenkes und der Finger) betroffen. Super hip.

Tennisarme sind sozusagen vom Aussterben betroht. Und weil ich Roger Federer noch nie den Begriff Epikondylus sagen gehört habe, glaube ich, dass das ein Symptom für Hypochonder ist.

Also. Wer etwas auf sich hält, besorgt sich husch mal einen Golferellenbogen. Den kriegt man durch eine falsche Schlafhaltung, nämlich dann, wenn man in Seitenlage den Kopf auf den gebeugten Arm legt und eindöst. Oder durch eine einseitige Benutzung, z.B. durch die Tastatur oder die Computermaus. Und logisch kann so ein Symptom auch auftauchen bei falscher Technik bei was-auch-immer.

Was lehrt uns das? Wer nichts tut und schön ausgestreckt auf dem Rücken schläft, bekommt eventuell einen flachen Hinterkopf, aber nur selten einen Golferellenbogen.

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Golfbag auf Reisen

February 18th, 2010 No comments

Wie ist das eigentlich, wenn man Golfferien machen möchte an einem Ort, den man mit einem Auto nicht erreicht oder nicht erreichen will und deshalb auf ein Flugzeug ausweicht? Was genau geschieht auf der Reise mit dem Golfsack und was kostet es, ihn mitzuführen?

Antworten gibt es ungefähr soviele, wie es Airlines gibt.

Wer mit Swiss fliegt, muss für den Golfbag bei einem Interkontinentalflug (also von da nach z.B. Amerika oder Afrika oder Asien oder Australien oder einen anderen Kontinent, der mit A beginnt) 110 Franken bzw. 70 Euro pro Weg bezahlen. Innerhalb von Europa kostet der Transport des Golfsacks 60 Franken bzw. 35 Euro. Ehrlich gesagt würde ich mich momentan für die Bezahlung mit Euro entscheiden, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass man das nicht einfach so wählen kann.

Wer in der Swiss erste Klasse fliegt, muss für den Golfsack nicht extra bezahlen und Swiss Golf Travellers zahlen auch nicht drauf. Wenn man bedenkt, dass eine Swiss Golf Traveller Mitgliedschaft 200 Kröten kostet, lohnt sich das für den einen oder anderen bestimmt.

Bei der KLM darf eine Golftasche und ein Paar Golfschuhe kostenlos, also sozusagen gratis mitgeführt werden, sofern diese Tasche das Gewicht von 20kg nicht überschreitet. Cool, hä?

Dasselbe gilt für Air France, Kenya Airways und Martinair. Aber mal Hand aufs Herz. Air France? Soo teuer kommen mir die 70 Euro bei Swiss gar nicht mehr vor… nicht, dass ich etwas gegen Franzosen hätte (auf jeden Fall nichts, das wirkt), aber hey, die sprechen Französisch.

Koreanair ist wie immer vorbildlich und nimmt den Golfsack und dessen Gepäck mit – for free, oder wie die Koreaner sagen würden (plee of tschatsch).

British Airways ist da weniger kulant. Wer die Grenze des Freigepäcks – also in der Regel plus/minus 20 kg – überschreitet, muss blechen. Bei einem Golfbag, der gut und gerne 15 Kilo wiegt, bleibt da nicht mehr viel Raum für anderes. Und angesichts der ziemlich engstirnigen Kleidervorschriften auf den Golfplätzen (nur so zur Auffrischung, Miniröcke und Spaghettiträgershirts sind Nogos) kann man da ganz schön in die Bredouille geraten. Ich erkenne ein Dilemma ratzfatz.

Was haben wir daraus gelernt? Nichts, aber etwas Neues wollen wir hier ja auch nicht beginnen…

Schneegolf

February 5th, 2010 No comments

Echt wahr. Schneegolf oder Eisgolf. Das gibt es. Wirklich. Ich schwö-re.

Beim Schnee- oder Eisgolf wird das uns bekannte Golf gespielt, allerdings auf Schnee oder eben auch Eis, weshalb dann die bespielte Fläche nicht „Green“ sondern „White“ heisst und logisch sind die Bälle nicht weiss sondern green oder auch red.

Soweit so verwirrend.

Die Holländer haben diesen Wintersport schon im 17. Jahrhundert betrieben, was Bilder von damals eindeutig belegen. Sie haben auf zugefrorenen Grachten gespielt. Ganz dick drinne war Rudyard Kipling, besser bekannt als Erschaffer von Mowgli und seinen Kumpanen im Dschungel. Kipling war Brite, der in Bombay aka Mumbai das Licht der Welt erblickte. Indien hin oder her, seine Gene waren halt britisch und so juckte ihn wohl der Golfsack oder andere golfbezogene Relikte in der Zeit, als er über Baloo den Bären schrieb. Da er sich in dieser Zeit gerade in New England befand, wo es mitunter ziemlich frostig sein kann, musste er eben auf dem Schnee spielen.

Seit 1999 gibt es offizielle Eisgolf-Weltmeisterschaften, die alljährlich in Grönland, auf dem nördlichsten Meereis-Golfplatz namens Uummannaq ausgetragen werden. Meereis ist übrigens zugefrorenes Meerwasser der polaren Ozeane. Warum es dann nicht Eismeer heisst, entzieht sich meinen bescheidenen Kenntnisse über Gewässer nördlicher Gefilden.

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Golf-Geschenke

January 21st, 2010 No comments

Bekanntlich gibt es ja nichts, was es nicht gibt. Jetzt gibt es aber sogar Dinge, von denen man nie gedacht hätte, dass es sie jemals geben würde.

Hier habe ich lustige Sachen gefunden, womit man Golfspieler/Golfinteressierte beschenken kann.

Bemalte Golfbälle sind noch das langweiligste, obwohl ich persönlich Golfbälle im Fussball-Look schon extrem witzig finde…

Auf welche Trouvaillen man sonst noch so stösst:

Brieföffner mit Golfballgriff

Happy Birthday Tees im Blumentopf

3 Golfbälle „Tiger“, wobei es sich definitiv um die Raubkatze, also die in Indien und Umgebung, handelt.

Cappuccinotasse und –unterteller, man stellt die Tasse sozusagen in ein Golfloch

Eierschachtel mit 6 als Golfbälle bemalte Eier. Falsch. Mit sechs als Ei bemalte Golfbälle.

Gewürzmühle mit Golfballgriff, sogar mit Schweizerkreuz zu haben

Brillenetui mit Golfbag-Verzierung

Golfer Fussmatte

Golfschläger Kugelschreiber

Lippenbalsam im golfballgeformten Behälter

Golf Servietten

Golfbag Weinflaschenhalter

Und hier noch meine persönlichen Geschenktipps für die Golfgeschenkehersteller:

Brille mit Golfschläger-Gestell und golfballförmigen Gläsern

Runde Brieftasche mit Dimple-Prägung und viel Platz für Geldscheine.

Mobiltelefon für die Verbindung zum Börsenmakler mit Golfschläger-Antenne.

3-Phasen Gebissreinigungstabletten in Form von Golfbällen.

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